Ein Ort der Begegnung

Längst ist die Tagespflege der Diakonie mitten im Herzen von Rehme zu einem beliebten Ort der Begegnung geworden. Hier treffen sich nicht nur  Menschen, die einsam sind, die Unterstützung brauchen oder einfach nur Gesellschaft suchen, sondern auch ihre Angehörigen und Bekannten. 

Lassen es ich gut gehen: Eleonore Petrausch, Elfriede Gerdsmeyer und  Hanna Bleckmann (von links nach rechts)Gern gesehene Gäste im Rehmer Eck sind die Kinder aus dem Zwergenhaus und die Kirchmäuse, die regelmäßig  zum basteln, singen oder Theaterspielen vorbeischauen. Denn auf die Begegnung  der Generationen wird in der Tagespflege viel Wert gelegt. Das betrifft auch die etwas älteren „Rehmer Urgesteine“ aus der unmittelbaren Nachbarschaft, die als ehrenamtliche Unterstützer zu den festen Besuchern gehören. Fest verankert sind die Tagesgäste mit ihrem Rehmer Umfeld. Nicht nur, wenn sie einmal im Jahr ihr Sommerfest im Heimatverein feiern, sondern auch, wenn sie die nähere Umgebung erkunden.

„Sehr beliebt sind die Ausflüge in die Eisdiele nebenan oder die gelegentlichen gemeinsamen Besuche im Gottesdienst“, weiß Nicole Richter, die als Pflegekraft im Rehmer Eck die Herzenswünsche ihrer Schützlinge ganz genau kennt. Und wenn dort einmal nicht selbst gebacken wird, dann wird schnell Kuchen vom Bäcker gegenüber geholt. Nur bei den Kräutern, da bleiben die Tagesgäste aus dem Rehmer Eck eigenständig: Schnittlauch, Petersilie und Kresse werden zurzeit schon einmal in großen Tontöpfen vorgezogen. „Als Gartenschmuck für die neue Terrasse, an der im Moment kräftig gearbeitet wird“, verrät Susanne Fartak, die sich im  Diakonischen Werk um die Beratung von Senioren und ihren Angehörigen kümmert.

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