Die guten Geister der Diakonie

Sie waschen, kochen und mähen den Rasen. Und wenn es sein muss, dann wechseln sie auch die Glühbirne -  die Mitarbeiter der Haushaltsnahen Dienste im Diakonischen Werk. Der Adelfrau  Hildburg als Gründerin der St.-Peter-und-Paul-Kirche in Veltheim hätte der Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter sicherlich gefallen.

Elke Fabry, Regina Rathert und  Sylke Hartmann (von links) am Informationsstand der Diakonie beim Kirchenfest in Veltheim.

Als vor  den Mauern der romanischen Bruchsteinkirche 100 Jahre Kirche in Veltheim gefeiert wurden, zeigten die Mitarbeiter der Diakonie, was sie alles drauf haben.

Auch wenn es um die Begleitung beim Spazierengehen oder einen Partner beim Schachspielen geht, sagen die  Mitarbeiter des Haushaltsnahen Dienstes nicht nein. „Unser Spektrum reicht von der Wäschepflege über die Begleitung beim Arztbesuch bis zum Einkaufen“, erklärt Leiterin Sylke Hartmann den interessierten Gästen. Denn gerade in Porta Westfalica sind die guten Geister ihrer Abteilung besonders gefragt. Deshalb sind  immer wieder engagierte Mitarbeiter willkommen, die sich gegen eine Aufwandsentschädigung für ihre Mitbürger einsetzen. Was man können muss, um im Haushaltsnahen Dienst anzukommen? „Offenheit, Freude im Umgang mit Senioren und Flexibilität“, antwortet Sylke Hartmann den Interessenten.

Währenddessen füllt  Regina Rathert pikante Gulaschsuppe in tiefe Teller. Der Duft der würzigen Suppe lockt die Besucher des Kirchenfestes schnell an den Informationsstand der Diakonie. Dort zeigen nicht  nur die Mitarbeiter des Haushaltsnahen Dientes, was sie drauf haben, sondern auch ihre Kollegen vom Menüdienst.  Und heimsen immer wieder großes Lob für die Kochkünste im Stift Eidingsen ein. Denn dort werden Tag für Tag die Menüs frisch gekocht, die direkt vom Topf in die Wohnungen der Senioren im gesamten Kirchenkreis Vlotho gefahren werden. „Und zwar sieben Tage die Woche“, versichert Regina Rathert. Vom Burgunderbraten mit Kaisergemüse über vegetarische Kohlrouladen bis hin zu gefüllter Paprikaschote reicht das Speisenangebot. Und noch viel weiter. „Jede Woche wird ein neuer Speiseplan mit drei Gerichten zur Auswahl entworfen“, berichtet die Leiterin des Menüdienstes den Gästen.

Für Informationen rund um die vielfältigen Angebote der beiden Tagespflegen der  Diakonie in Vlotho und Bad Oeynhausen sorgte Pflegedienstleiterin Elke Fabry. 

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