Besuch am Grab von Pfarrer Eduard Kuhlo

Zum 125. Todestag des markanten Geistlichen spielte auch der Gohfelder Posaunenchor

Löhne. Sein letztes großes Lebenswerk war die Einrichtung des Eduard-Kuhlo-Heimes 1887. Vier Jahre später starb Pastor Eduard Kuhlo und wurde auf dem Gohfelder Friedhof zur letzten Ruhe gebettet. Pünktlich zu seinem 125. Todestag würdigten die Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheimes jetzt seine außergewöhnliche Mission und besuchten das Grab des Pastors und seiner Frau Ida.

Zu Ehren von Pfarrer Eduard Kuhlo: Heike Grabenhorst, die Hausleitung des Seniorenheimes, legt am Grab des Geistlichen eine Schale mit leuchtend bunten Frühlingsblühern ab, während im Hintergrund der Gohfelder Posaunenchor spielt.Die markante Persönlichkeit des 1822 in Gütersloh geborenen Eduard Kuhlo stand bereits am Vorabend im Mittelpunkt, als die Bewohner bei einem Dämmerschoppen in das Leben und Wirken des musikalisch begabten Pastors eingeführt wurden. Am nächsten Morgen besuchten sie dann gemeinsam mit Mitarbeitern des Seniorenheimes das Grab von Eduard Kuhlo. Dass der Posaunenchor zum 125. Todestag des Geistlichen ein Ständchen brachte, war für die Musiker eine Selbstverständlichkeit. Schließlich gehören die Choräle seines Sohnes Johannes noch heute zum ständigen Repertoire der Posaunisten.

Gemeinsam mit Pastor Hubert Köhler ging sein Kollege Harald Ludwig, der amtierende Nachfolger von Eduard Kuhlo, in seiner Andacht vor dem Grab auf das Thema ein, das als Grabspruch die letzte Ruhestätte des für seine anschaulichen Predigten bekannt geworden Geistlichen schmückt: „Wer mir dienen will, der folge mir nach und wo ich bin da soll mein Diener auch sein".

Gemeinsam stimmten die Besucher dann in genau das Lied ein, das zuletzt am Sterbebett von Eduard Kuhlo gesungen wurde: Den Choral „O Haupt voll Blut und Wunden".

Anschließend stellte Heike Grabenhorst ein Gesteck mit leuchtend bunten Frühlingsblühern auf das Grab und sagte: „Eduard Kuhlo wurde mit Blickrichtung nach Osten zur letzten Ruhe gebettet. So hat er das Heim, das seinen Namen trägt, immer fest im Blick". 2016 ist für die Hausleitung des Seniorenheimes ein ganz besonderes Jahr, in dem der 125. Todestag des bekannten Pastors und das Ende der großen Umbaumaßnahmen in dem Heim, das seinen Namen trägt, zusammenfallen.

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